Behandlungsakte I

Haben Tiere eine Seele und Gefühle?

Das kann nur fragen, wer über keine

der beiden Eigenschaften verfügt.

(Eugen Drewemann)

Bis zum 30.04.2008 wurde ich in einer Tierarztpraxis für Groß - und Kleintiere behandelt. Die Tierärztin, welche mich behandelte, verfügte zu diesem Zeitpunkt um ein knappes Jahr Berufserfahrung, was man ja zunächst einmal nicht verurteilen sollte.


Am 27.02.2008 wurde ich von  dieser Tierärztin wieder geimpft. Zu diesem Zeitpunkt schwebte ich bereits in Lebensgefahr. Ja, ich war schwer erkrankt.  Dies könnt Ihr in der Rubrik "Behandlungsakte II" nachlesen.

 

In meiner Behandlungsakte hat diese Tierärztin folgendes geschrieben:

"Sie hat die Besitzer darüber aufgeklärt, dass gerade ältere Hunde ein schwächeres Immunsystem haben und dass gerade diese Hunde einen kompletten Impfstoff benötigen."

 

Alt war ich doch ganz und gar nicht! Ich war sterbenskrank!

Da stellt sich  doch die Frage, ob kranke Tiere überhaupt geimpft werden dürfen?!

 

Was wird wohl der gerichtlich bestellte Sachverständige dazu sagen? Den Beweis finden Sie unter Gutachten.


Schon am 15.02.2007 bin ich nicht wie sonst als "Wecker" in mein Herrchen sein Bett gesprungen. Ich war ja bereits als Welpe in der Krankenkasse, sodass mein Frauchen auch gleich mit der Ehefrau dieser Tierarztpraxis telefonierte, da mein Verhalten nicht so wie sonst war.

Ich hörte,wie mein Frauchen sagte, dass es mir nicht gut ginge und sie gerne ein Blutbild und ein EKG hätte vielleicht sogar auch ein Vitaminpräparat. Mein Frauchen betonte damals bereits, dass ich auf gar keinen Fall geimpft werden sollte. An diesem Tag sollte ich auch einmal davor verschont bleiben.

 

Ich fuhr mit meinem Herrchen sofort in diese Tierarztpraxis. Bevor überhaupt eine Blutabnahme und ein EKG erfolgte, wurde ich  insgesamt drei Mal von dieser Tierärztin gestochen. Wie sich herausstellte wurde ich                 3x geimpft.

Mein Herrchen war sprachlos und konnte so schnell gar nicht reagieren, wie der Impfstoff bereits in meinem Körper war.

Ich weiß noch, wie er ausdrücklich sagte: "Goli wird heute nicht geimpft".

Die Tierärztin darauf hin nur "Er muss aber".

Mein danach abgenommenes Blut wurde in ein Fremdlabor verschickt und untersucht.

 

Als wir wieder bei meinem Frauchen zu Hause waren, erzählte mein Herrchen ihr alles ,was passiert war. Es wurde diskutiert und mein Herrchen erwähnte dabei nur, dass die Spritzen für mich bereits bereit lagen.

 

Oh, daraufhin war mein Frauchen sauer, rief in dieser Tierarztpraxis an und machte mal so richtig Dampf.

Von der  Ehefrau des Tierarztes kam nur die Antwort, dass das ja nicht schlimm sei und Impfungen sind überhaupt nicht gefährlich. Ich sei ja auch alt und soll auf gar keinen Fall an solchen Krankheiten erkranken.

 

Damit beruhigte sie zunächst mein Frauchen.

 

Nicht schlimm?

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Auszug aus dem Vet - Labor
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Schaut mal...hoch! Das Vet - Labor hat festgestellt, dass meine Leberwerte gravierend zu hoch sind. Auch andere Werte waren zu hoch.

Ich bekam ab dem 23.02.2007 Legavit - Komplextabletten, aber nur die 30ig Stück. Eine Leberdiät wurde mir auch nicht verordnet.

 

Da fragt man sich doch, ob es normal ist, dass Hunde zuerst geimpft werden, um ihnen anschließend  Blut abzunehmen?

 

Die Fortsetzung dazu folgt in Behandlung III.


Klickt mal unten!  Am 01.04.2008 hatte ich "Blut im Urin". Ja und das wirklich und nicht gerde zu wenig!

Mein Herrchen hatte nämlich beim Gassi gehen mit der Suppenkelle meinen Urin wieder abgefangen. Und drei weitere Augenzeugen haben es auch gesehen.

Sofort sind mein Herrchen und mein Frauchen mit mir in diese Tierarztpraxis gefahren. Ja! Zu dieser Tierärztin!

Allerdings wurde ich leider nicht wegen meinem "Blut im Urin" behandelt, sondern die Tierärztin verpasste mir eine Borreliose - Impfung. Das tat ganz schön weh.

Zuvor hatte mein Frauchen noch mit ihr diskutiert, dass das doch total unnötig wäre, aber die Tierärztin lies sich davon nicht abbringen.

 

Und nun schaut mal:

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Ausdruck vom 05.05.2008 des beklagten Tierarztes
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Der beklagte Tierarzt druckte meine kompletten Behandlungsunterlagen für Herrchens Rechtsanwalt am 14.06.2008 aus. Aber was steht denn da? Unter dem 01.04.2008 hatte ich demnach gar kein "Blut im Urin"?!

Für mein Frauchen stand fest, dass das Folgen haben musste! Welche? Das lest Ihr in der Rubrik "Gericht".

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Ausdruck vom 14.06.2008 des beklagten Tierarztes
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Stop!  In meinem Hundeleben wurde mir bereits 5 x  diese Injektion mit dem tollen Namen                     "Langzeitpenicillin - Dihydrostreptomycin" 40% gespritzt!?

 

Eine Injektion mit 40%?

 

Nachweislich an folgen Tagen!

 

am 30.06.2005 ( Zecke entfernt ), a10.07.2006 (Krallenanriss), am 10.04.2007 ( Durchfall), a12.06.2007

( bei röcheln), a12.04.2008 ( bei Blut im Urin).

 

Mein Frauchen fragte daraufhin beim Landesamt für Verbraucherschutz nach:

 

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KOMISCH! Was ist das für ein Präparat??????
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Die Antwort lautet: "Das Präparat ist nicht bekannt und ist nicht in einschlägigen Datenbanken gelistet."

Na, das hatte sich mein Frauchen schon gedacht!

 

Und wieder stellt sich die Frage, was wohl der gerichtlich bestellte Sachverständige dazu sagen wird! Aber das lest Ihr unter Gutachten am besten selbst nach.