Behandlungsakte II

Am 22.06.2007 ging es mir dann so richtig schlecht. Beim Urin absetzen hätte ich schreien können und auch sonst habe ich mich ziemlich blöd gefühlt.

Mein Herrchen fuhr deswegen sofort zu meiner Tierärztin in die besagte Tierarztpraxis.

 

Nach den ganzen Untersuchungen wurde ich in eine große Klinik für Kleintiere überwiesen.

Diese Tierärztin teilte meinem Herrchen mit, dass sie nicht wisse, ob ich da überhaupt noch lebend ankommen würde.

 

"Nach ihren eigenen sichergestellten Untersuchungsergebnissen würde ich an einem Organversagen sterben."

 

Ja und das hat sie sogar meinem Frauchen am Telefon erzählt.

Und hier noch einmal die gesamte Überweisung dieser Tierärztin für die Klinik.

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Überweisung an die Tierärztliche Hochschule in Hannover
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Ich war am 22.06.2007 und 26.06.2007 mit meinem Herrchen und meinem besten Freund ambulant in dieser großen Klinik. Ich durfte, wenn ich wollte, in dieser Klinik auch übernachten. Nee, dass wollte ich dann lieber nicht.

Mein Herrchen hatte Tabletten, Zäpfchen und Anweisungen von der tollen Tierärztin für mich mitbekommen.

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Die Anweisungen für mein Herrchen
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Nix mit sterben! Oder doch?  

 

Ganz viel Urin musste mein Herrchen beim Gassi gehen abfangen und in den Kühlschrank stellen.

Wenn es mir schlechter gehen würde, durfte ich auch sofort wieder in die große Klinik kommen.

Am 26.06.2007 mussten wir ja wieder in diese Klinik. Im Gepäck mein Urinpaket.

Zum Glück bin ich immer total gerne Auto gefahren!

 

Nach den vielen Untersuchungen wurde meinem Frauchen von einer Tierärztin dieser Klinik gesagt, dass ich mehrere kleine Baustellen habe, aber nicht daran sterben würde.

 

Meinem Frauchen und meinem Herrchen fiel nach dieser Aussage ein großer Stein vom Herzen und sie waren dann auch nicht mehr so traurig.

Die Tierärztin gab meinem Herrchen noch ein Rezept, welches von meiner Tierarztpraxis abgeholt werden sollte.

 

Mein Frauchen ist sofort in diese Tierarztpraxis gefahren, um die Medikamente für mich abzuholen und um dort  diese Tierärztin anzutreffen.

Klappte auch! Die Tierärztin war richtig erschrocken, als mein Frauchen so vor ihr stand. Sie fragte "Wo ist Goli?"

"Na zu Hause, wo soll er sonst sein?" Die Tierärztin war völlig durcheinander und lief im Behandlungszimmer hin und her.

Mein Frauchen sagte nur, dass sie mal vorsichtig mit ihren Aussagen bzgl. meines Sterbens sein sollte und dass sie eine totale Panik verbreitet hätte.

Ja und das der Besuch in der Tierklinik total sinnlos gewesen sei. Die Blasensteine und die Blasenentzündung hätten sie auch in ihrem Labor diagnostizieren können!

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Rücküberweisung/ Kurzbericht von der Tierärztlichen Hochschule Hannover
Beweis: " Ein nachweislicher gemessener Harnstoffwert von 139dl".
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Diese Rücküberweisung "Therapievorschlag" von der großen Klinik war dieser Tierärztin egal, sie hatte meinen Urin mit Teststreifen nicht nach "UPC" untersucht. Den Cushing "Low - Dose - Test" hat sie auch nicht gemacht. Das Kalinor - Medikament musste mir Frauchen bis zum 30.04.2008 geben.

 

Mit meiner Blasenentzündung, die mich am 22.06.2007 quälte, und Blasensteinen hat diese Tierärztin mein Herrchen und Frauchen verwirrt.

Ja, sie hatte mir am 11.07.2007 angeblich ein 5 kg Diätfutter für meine Blase verordnet, damit mein Urin besser abläuft und meine Blasensteine sich auflösen.

Nach meinem Tod hat mein Frauchen in der Behandlungsakte unter dem 11.07.2007 festgestellt, dass es sich um das Futter "Diät Canine u/d" handelte.

Dieses Futter ist für fortgeschrittene Niereninsuffizienz. Diese Tierärztin sagte auch noch, es könnte sich ein Blasenstein vor meine Harnröhre setzen und dann würde der Urin zurück in die Niere fließen und meinen Körper vergiften, sodass ich sterben würde.

Blasensteine sollen demnach also gaaanz schlimm sein!

 

Stop !  Hatte mir die große Klinik dieses ekelige Futter überhaupt verordnet?

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Nein , die große Klinik hatte es mir gar nicht verordnet! Und warum sollte ich dieses 5 kg Paket futtern?
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Übrigens, mir hat das Trockenfutter mal so gar nicht geschmeckt. Nassfutter gab es nicht. Mein Frauchen sollte unbedingt "Hühnchen mit Reis und Möhren" kochen. Hmmm, das war vielleicht lecker!

 

Am 16.11.2007 hatte der Chef der Tierarztpraxis persönlich bei meinem Frauchen angerufen. Dringend und umgehend wollte er mich kastrieren. Aber warum?

Das fragte sich mein Frauchen auch und sagte, dass ich eine OP gar nicht überleben würde und die Tierklinik davon auch in keinster Weise etwas gesagt hätte.

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Stop ! Hatte die große Klinik geschrieben , dass ich kastriert werden muß?
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Nein, hatte sie auch nicht! Und warum will  mich der Chef dieser Tierärztin unbedingt kastrieren?
Lest bitte oben! Die Korrespondenz von der Fachtierärztin Frau Dr. Sandra Pesch  von der Uni Giessen.

Es häuften sich mal wieder die Fragen:

 

WARUM wollte der Tierarzt mich kastrieren? Warum wurde das Medikament Kalinor nicht  abgesetzt? Warum kein UPC - Test? Warum Huhn mit Reis und Möhren füttern?

 

Frage an Euch: Habt Ihr die Lösung, warum ich schleichend von der Tierärztin vergiftet wurde?

 

Der vom Gericht bestellte Sachverständige hat sich am 11.07.2007  in seinem Gutachten selbst verraten.

Er hat nämlich geschrieben: "Der Hund wurde durchaus richtig auf ein Spezialfutter umgestellt. Diät u/d".

 

Habt Ihr oben gelesen, das ekelige Futter ist für fortgeschrittene Nierenfunktionsstörung. Lest es am besten direkt im Gutachten nach.

Schaut gleich mal unter dem 28.02.2008! Da steht auch:"Wurde eine Schutzimpfung vorgenommen. Bei

anscheinend gutem Allgemeinbefinden sprach wohl nichts gegen diese Impfung. Auch in diesem Alter konnte und durfte Goliath selbstverständlich weiterhin regelmäßig geimpft werden, ohne ihn unvertretbar zu gefährden. Als fehlerhaft kann die Impfung auf gar keinen Fall angesehen werden."

 

Am gruseligsten ist, dass der Gutachter die am 01.04.2008 - verabreichte Borreliose-Impfung-

auch noch für selbstverständlich hält!

 

Dieses in Kenntnis der Rücküberweisung-Laborwerte der Tiermedizinischen Hochschule Hannover.

(Vom 26.06.2007).

 

Meine Güte!

 

Ich war doch sterbenskrank! Und ich verrate Euch mal was: Dieser Gutachter hat selbst eine Kleintierpraxis und hat somit den Gerichten versichert, "dass es bei ihm gängige Impfpraxis ist, in Kenntnis meiner Krankenakte von der großen Klinik, kranke, schwerkranke und sogar sterbende Tiere noch zu impfen, und sie dürfen sogar weiter geimpft, werden ohne sie zu gefährden".

 

Nebenbei bemerkt: Im Gutachten hat der Gutachter auf der Seite 9  mit den Worten geschrieben::

Ich durfte ruhig wegen meiner vermutbaren Blasenentzündung ein Breitbandpenillin für 48 Stunden bekommen und dieses Rimadyl durfte mir auch gespritzt werden, weil ich am nächsten Tag wieder vorgestellt werden sollte.

 

Puuuhh unsere "Hundehäufchen" stinken ganz schön, aber die Gutachten von diesem gerichtlich bestellten

Sachverständigen stinken bis zum Himmel".

 

Wie schrecklich - wie gruselig!

 

 

Ich kann Euch aber eins versichern: Die Tierärzte in der Tiermedizinischen Hochschule Hannover haben alles richtig gemacht!

Aufgepasst: Am 10.04.2008 war bei der Blutabnahme mein Leberwert aufgrund von Tabletten niedriger. Die Tierärztin hat mir aber nie wieder diese Tabletten mitgegeben zur Unterstützung für meine Leber.

Die Tierärzte in der Klinik meinten laut meiner Überweisung ,dass ich trotz der leberunterstützenden Therapie zu hohe Leberwerte hätte.

 

Tja woher ich die wohl habe, wenn mir diese Tierärztin die Tabletten nicht mehr mitgibt? Außerdem hat sie dann sogar auch noch in der Überweisung an die Klinik gelogen. ,......."die  im Rahmen eines alljährlichen Gesundheitsschecks." Ich hatte nie vorher so einen komischen Gesundheitsscheck!

 

Auch meinen Nierenwert/ Harnstoffwert hatte sie der Klinik NICHT mitgeteilt.


In meiner Behandlungsakte ist von dieser besagten Tierärztin unter dem 22.06.2007 vermerkt:

"[Goli] ist apathisch und zeigt verändertes Urinabsatzverhalten, Temperatur 40°,1C, Abdomen weich, SH rosa, Herz, Lunge und Kreislauf o.b.B., sowohl Nierenwerte als auch Leberwerte ( wieder schlechter ) deutlich verändert, Blut und Proteine im Urin"

 

Muss Euch noch etwas mitteilen!

 


Auszug aus meinem " Impfpass"

In meinem gelben Impfpass steht: "Der Unterzeichner erklärt hiermit, dass er den auf der Seite 3

beschriebenen Hund gegen "Tollwut"geimpft hat und dass der Impfling vor der Impfung klinisch untersucht und

gesund befunden wurde."

 

Mein Frauchen sagte: "Mit Stempel und Unterschrift hatte es diese Tierärztin  versichert".

Für gesund befunden? Ich war doch ganz doll krank!


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Auszug aus meinem Impfpass!
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Auszug aus einem Telefongespräch

Am 15.10.2009 hat mein Frauchen dann noch einmal mit einer Frau Doktor der Tierärztlichen Hochschule in Hannover telefoniert.

 

Dabei fragte mein Frauchen:

Warum hatten Sie damals den Verdacht, dass Goli an "Cushing" leiden könnte?

Die Tierärztin:

"Aus der Karte geht hervor, dass ein Verdacht darauf geäußert wurde, aber noch kein entsprechender Test zur Abklärung gemacht wurde. Die Diagnose ist also nicht direkt gestellt worden.

"Cushing" ist ein Zusammentreffen verschiedener Befunde. Zum einen sind dafür die typischen Leberveränderungen. Darum haben wir eine Sonografie gemacht, wobei dann auch die Leber des Hundes punktiert wurde.

Die erhöhten Leberenzyme sprechen aber auch dafür. Vor allem das Enzym alkalische Phosphatase war bei Goli sehr erhöht.

In der Punktion stellten wir dann eine mittelgradige nicht fettige Degeneration fest, also ein Zugrundegehen der Leberzellen, also auch ein typischer Befund für "Cushing".

Ansonsten treten vermehrte Wasseraufnahmen und ein vermehrter Urinabsatz auf. Aus der Karte ist allerdings nicht zu ersehen, dass Goli daran litt.

Die Überfunktion der Nebennieren konnten wir im Ultraschall eindeutig feststellen; sogar auf beiden Seiten, was auch noch einmal ein ziemlich eindeutiger Hinweis dafür war.

Ein Fellverlust muss aber nicht zwingend gegeben sein.

Die Nieren waren unauffällig. Bei der Überweisung wurde verstärkt auf die Blase und Leber hingewiesen.

Der Harnstoffwert war am 26.06.2007 bei 139dl, was verschiedene Ursachen haben kann. Das muss man nicht zwingend aus einer mo....? Veränderung sehen, es sind sehr kleine Funktionseinheiten, das ist nicht zwingend im Ultraschall darstellbar.

Eine Blasenentzündung hatte Goli definitiv und auch vermehrt Oxalat im Urin.

Das hat man nicht immer so, das sei auch nicht immer in Steinform, sondern als feines Granulat.

Konkret würde man es Gries nennen."

Die Tierärztin der Medizinischen Hochschule fragte mein Frauchen dann noch, wie es mir denn gehen würde. Zum Zeitpunkt des Telefonats lebte ich aber schon nicht mehr.

Die Tierärztin fragte mein Frauchen nur noch, ob der Cushing - Test denn noch gemacht wurde, als dieses verneint wurde, hat sie einfach aufgelegt...........